Feedback – Frust – Lust – Veränderung

Wer macht Kollegen oder seine Mitmenschen schon gern auf einen Fehler aufmerksam? Der Kritiker fühlt sich unbehaglich, der Kritisierte verletzt. Doch in einer fairen Rückmeldung steckt erhebliches Potenzial.

Feedback-Frust-Lust-Veränderung

“Egal, ob es um fachliche oder persönliche Mängel geht, die wichtigste Feedback-Regel lautet: Wer Kritik übt, bleibt sachlich.     So eine gängige Meinung.

Sehr Fragwürdig! – Schon fast ein bisschen dümmlich! – Sachlich bleiben?!

Sind wir denn Rückkopplungssysteme? – Wie eine Heizung? Heiß oder Kalt / Wie ein Auto? Öllfüllstandsanzeiger gibt Signal oder bleibt ruhig  / Wie eine Webadresse? Es gibt eine Antwort oder nicht  / Wie ein Dampfkessel? Viel oder wenig oder normaler Druck / usw. Wir Menschen sind immer mit unseren Einstellungen, Haltungen, Emotionen unterwegs. So bewegen wir uns durch die Welt, kognitiv und emotional. Auch beim Feedback geben und empfangen. Und dass macht es oft so schwer.

„Sie werden wieder nicht pünktlich fertig“ oder „Sie haben den Verhandlungspartner zu früh festgenagelt“, sind pauschale Vorwürfe, die wie persönliche Angriffe wirken. 
Anstelle von Anschuldigungen, Pauschalurteilen oder platter Kritik sollte ein konkretes Verhalten oder Arbeitsergebnis kritisiert werden, und zwar zeitnah zum Ereignis und unter vier Augen.

Eine wirkungsvolle Rückmeldung berücksichtigt immer die Integrität der angesprochenen Person. Nur wenn wir andere einladen oder ermutigen oder sogar inspirieren eine andere Erfahrung zu machen, kann Feedback zum Gelingen der gewünschten Wirkung führen. Und: Manchmal hilft auch Loben! 

In diesem Blog stellen wir interessante Texte, Vorgehensweisen oder auch Übungen rund um das Thema Feedback vor.

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